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SUPERVISION In der Mediation bildet die Wahrung der Neutralität den Rahmen für einen offenen und für die Parteien zufriedenstellenden Prozess. Der Mediator steht in einem Spannungsfeld vielfältiger Anforderungen an seine fachliche und persönliche Kompetenz. Er hat unter anderem die Aufgabe, zwischen Parteien mit unterschiedlichen Positionen eine ausgewogene Balance herzustellen, um das Verfahren erfolgreich durchführen zu können. Gerade hier liegt die Herausforderung an den Mediator, seine subjektiven Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeiten mit seinem Fachwissen zu verbinden, um den Medianten in der Haltung der Neutralität einen bewertungsfreien Raum für das Entwickeln neuer Perspektiven zu bieten. Die Supervision richtet sich an aktive Mediatoren aller Professionen, insbesondere an all diejenigen, die ihre eigene Haltung gegenüber Neutralität und Allparteilichkeit im kollegialen Austausch reflektieren und vertiefen wollen. Ziel der Supervisionsarbeit ist es weiter, den Teilnehmern Methoden aus der Kommunikationspsychologie vorzustellen. Anhand konkreter Praxisfälle soll im Gespräch und im Rollenspiel das eigene Interaktions- bzw. Kommunikationsverhalten sowie das der Parteien schärfer wahr genommen werden. Subjektive Bewertungs- und Verhaltensmuster klarer zu erkennen, Prozesse besser zu steuern bzw. bei drohenden Entgleisungen intervenieren zu können und nicht zuletzt neu erarbeitete wichtige Impulse in den Mediationsprozess einfließen zu lassen. MEDIATION MEDIATION COACHING |